5 mutmachende Impulse für den digitalen Wandel im kirchlichen Bereich

Die Kirchenbotschafter zu Gast beim Propsteikonvent (29.10.2018 in Salem /Mecklenburg)

Kürzlich hatten wir Kirchenbotschafter die Möglichkeit, unser Projekt auf Einladung von Propst Wulf Schünemann auf
dem Konvent der Kirchenregion Ribnitz/Sanitz vorzustellen. Unter der Überschrift „Digital im Netz über den eigenen Glauben kommunizieren“ stellten wir unser Projekt in allen Facetten zwei interessierten Gruppen von Pastor*innen aus Rostock und Umgebung vor.

Auf die Zauber-Frage im ersten Workshop, wie es denn generell um die Nutzung digitaler Medien bestellt sei, war eher Zurückhaltung angesagt. Emailen okay – aber dann auch nicht viel mehr. Eine gewisse kirchliche Skepsis gegenüber allem Digitalen schwebte durch den Raum. Mehr Information und Aufklärung würden hier helfen. Digitales Ausprobieren wurde von uns empfohlen. Ganz im Sinne des Mottos dieses Pastorenkonvents: „Mit allen Sinnen Kommunikation gestalten“.

Im zweiten Workshop war davon schon viel zu spüren. Mutmachende Impulse für den digitalen Wandel im kirchlichen Bereich:

  • Nicht abwarten, sondern erste Projekte hinsichtlich des digitalen Dialogs innerhalb der Gemeinde aktiv einfach mal machen!
  • Glaubensgespräche mit dem Nachbarn auch übers Netz initiieren!
    Eine Pastorin hatte gleich eine Idee, wen sie in ihrer Gemeinde für das Kirchenbotschafter-Projekt ansprechen könnte, da diese wohl liebend gerne schriebe, aber sonst nicht so gerne im Gemeinde-Rampenlicht stünde.
  • Unbedingt Ziele und Erfolgskriterien definieren – aber behutsam!
  • Kleine Schritte gehen – ist doch auch nur Internet!
  • Zeit, Geduld und langen Atem haben! Erfolge (siehe Punkt 3) stellen sich erst langsam ein.
  • Transparenz bzgl. des eigenen Projektes gewähren – damit alle mitlernen!
  • Open source statt Herrschaftswissen – Projekte gehören gleichberechtigt bekannt gemacht. Erst dann können sie sich verstärken!

In vielfältiger Hinsicht eine spannende Diskussion. Die Teilnehmer*innen waren sich einig: Manches davon wird in der Nordkirche schon gelebt, anderes ist noch zu realisieren. Digitale Transformation braucht eben Geduld. Die haben wir! Denn wir sind überzeugt davon, dass unsere Kirche nur profitieren kann, wenn sie sich dem Potenzial des digitalen religiösen Dialoges nicht verschließt und daran teilnimmt.

Kurz gesagt: sich im Netz über seinen eigenen Glauben auszutauschen, bringt einfach Spaß! Oder?
Wie denkt Ihr darüber? Schreibt es uns in die Kommentare! Wir freuen uns auf Euer Feedback!

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